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Guatemala Backpacking – Alle Tipps für die Rundreise

BY Kevin

Durch einen Zufall sind wir auf das Land Guatemala gekommen. Noch völlig ahnungslos, was dieses vielseitige Land alles zu bieten hat, haben wir unsere Backpacks gepackt und sind acht Wochen durch Guatemala gereist. Ohne Spanischkenntnisse ging es zunächst eine Woche zur intensiven Sprachschule, gefolgt von diversen Vulkanbesteigungen und rein in den Dschungel. Erfahre hier alles, was du vor deiner Guatemala Backpacking Tour wissen musst und was dich erwarten wird. Wie teuer und wie sicher ist dieses Land in Zentralamerika?

Hinweis: Der nachfolgende Beitrag enthält sogenannte Affliate-Links. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. Diese helfen uns, weiter Tipps zu geben und unsere Website zu betreiben. Wir danken dir für deine Unterstützung. Linda & Kevin

Backpacking Vorbereitung

Visum für Guatemala

Visumfrei, juhuuuuu! Wir lieben es, wenn ein Land visumfrei ist. Weder bei der Ein- noch bei der Ausreise muss man etwas bezahlen. Dein Reisepass, sollte wie bei den meisten Ländern mindesten noch sechs Monate gültig sein. Bei der Einreise bekommst du dann einen Stempel im Pass, mit welchem du insgesamt bis zu 90 Tage durch Guatemala reisen kannst. In diversen Reiseblogs oder Foren wird von einer “inoffiziellen” Ausreisegebühr von Q10 (ca. 1,10 Euro) gesprochen, die aber nicht bezahlt werden muss. Checke hier das Auswärtige Amt. Wir sind Richtung Belize ausgereist und mussten gar nichts bezahlen! Bei den Nachbarländern wie Belize und Mexiko sieht das wiederum anders aus.

Reisezeit für Guatemala

Das Klima im Land ist sehr unterschiedlich, da es je nach Höhenregion unterschiedlich warm werden kann. Im Hochland (eher auf der westlichen Seite – Antigua bis Xela) fanden wir es tagsüber sehr angenehm. Es kann abends jedoch stärker abkühlen, als man denkt. Antigua, der Atitlan See und Xela befinden sich alle über 1.500 Höhenmeter.

Im Tiefland (die Region Petén), dort wo der beliebte Touristenort Semuc Champey oder Tikal liegen, herrscht eher tropisches Klima – leichte Kleidung einpacken!

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Sonnenschein im März

Im Allgemeinen sollte man Guatemala zu unserer Winterzeit bereisen. Zwischen November bis April herrscht aufgrund der Trockenheit Hochsaison im Tourismus. Ab Mai kann es in vielen Teilen des Landes zu stärkeren Regenschauern kommen, der Himmel ist des Öfteren bedeckt und es ist diesig! Linda und ich waren im Februar und März in Guatemala. Wir haben nur einen kleinen Schauer tagsüber miterlebt und konnten extrem viel Sonne genießen!

Packliste für Guatemala

Für dieses Land gar nicht so einfach zu sagen, was man mitnehmen sollte. Wenn man das komplette Land sehen will, sprich Hoch- und Tiefland, muss man auf einiges eingestellt sein. Das Hochland ist eine Oase für Wanderbegeisterte und im Tiefland wird es hingegen sehr schwül. Das Gute an Guatemalas Expeditionen ist, dass man sich bei allen Trekkingagenturen diverses Wanderequipment leihen kann. Somit haben auch wir es geschafft Guatemala nur mit Handgepäck zu bereisen. Checke hier unsere komplette Packliste für Guatemala!
Folgende Dinge würde ich besonders empfehlen:

Sprache & Sprachschulen in Guatemala

Es wird Spanisch gesprochen!!! Und hier haben wir den Grund, warum wir Guatemala als erstes Ziel in Zentral- und Südamerika gewählt haben – SPANISCH!  Dazu muss ich sagen, dass in den meisten Teilen der Region wirklich gar kein Englisch gesprochen wird. Des Weiteren gibt es etwa 30 verschiedenen Maya Sprachen, die aber wirklich nur tief im Landesinneren gesprochen werden.

Linda und ich hatten beide ein Jahr Spanischunterricht in der Schule, aber davon ist leider nicht soooo viel hängen geblieben. Bevor wir die Region also auch etwas abseits der Touristenpfade erkunden konnten, haben wir uns gedacht, unser Spanisch direkt zu Beginn in Antigua aufzufrischen. Guatemala ist mit Abstand das preiswerteste Land in Mittel- und Südamerika und zudem ist ein Privatlehrer während des Spanischunterrichts Standard. Über unsere Unterrichtserfahrungen haben wir einen extra Beitrag verfasst: Spanisch lernen in Mittelamerika

Fortbewegung als Rucksackreisender

Backpacking in Guatemala bedeutet Busfahren bis der Hintern platt ist! Die Infrastruktur des Landes ist im Vergleich z.B. zu Mexiko noch nicht sehr fortgeschritten und dementsprechend sind auch die Verbindungen zwischen den Städten nur durch stundenlange Kurverei machbar! Insbesondere im Hochland muss man sich auf verdammt viele Serpentinen und lange Busfahrten einstellen.

Im Allgemeinen gibt es die Möglichkeit die Strecke zwischen Flores und Guatemala City mit dem Flugzeug zu bereisen. Leider ist diese Verbindung aber teuer und man verpasst den schönen Ort Semuc Champey. Alle anderen Verbindungen können nur über den Landweg bestritten werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Öffentlicher Bus oder “privater” Shuttle.

Private Shuttle in Guatemala

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Shuttle in Guatemala

Alle touristischen Strecken werden durch Shuttle abgedeckt. Diese kann man in jedem Reisebüro oder in fast jedem Hotel/Hostel buchen. Die Shuttles fahren die Strecken straight durch und legen nur alle paar Stunden eine kleine Pause ein. Die Preise sind für die allgemeinen Kosten in Guatemala recht hoch, man hat allerdings den Komfort einen festen Sitzplatz zu haben und muss nicht umsteigen. Für diverse Verbindungen, insbesondere im Tiefland sind die Shuttles fast unumgänglich.

Öffentlicher Chickenbus

Guatemala Backpacking - Alle Tipps für die Rundreise - Chicken Bus
Die Chickenbusse in Guatemala

Die andere Möglichkeit sind die Chicken Busse in Guatemala. Chicken Busse, da in diesen Bussen früher oft Hühner mit transportiert wurden – heutzutage haben wir leider keine Tiere mehr im Bus sehen können. Die öffentliche Busse sind bunt angemalte, ausrangierte amerikanische Schulbusse. Informiert man sich im Vorfeld über die Verbindungen, ist es unserer Meinung nach eine entspannte und wesentlich preiswertere Variante das Land zu bereisen. Ordentlich Fahrtwind und fliegende Händler, von denen man die leckersten Dinge kaufen kann!

Sicherheit in Guatemala

In diesem Land ist mehr Vorsicht geboten, als man es beispielsweise aus Asien oder anderen Teilen der Welt kennt. Aufgrund der wirtschaftlichen Probleme, und davon hat Guatemala leider sehr viele, ist die Kriminalität und das organisierte Verbrechen nicht gerade gering. Vereinzelte Regionen des Landes sollte man deshalb als Tourist besser meiden und sich an ein paar Regeln halten.
Wir sind nie nachts oder zu späten Abendstunden durch die Gassen gezogen und waren immer mindestens zu zweit unterwegs. Wir haben uns gerne bei den Locals informiert, ob die Ecken sicher sind, in denen wir uns bewegen. Wertsachen, Handtaschen oder funkelnde Uhren haben wir nie öffentlich getragen – die beiden letzten Dinge haben wir eh nicht dabei ;).

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All das soll jetzt aber nicht abschrecken! Wir hatten in unseren acht Wochen in Guatemala nicht das geringste Problem mit Kriminalität und haben uns immer sicher gefühlt. Trotzdem schwingt immer ein gewisses Gefühl mit, wenn man sich vorher über die Sicherheitslage eingelesen hat. 

Wie es üblich ist, stehen vor vielen Geschäften Sicherheitsbeamte mit großen Schrotflinten und auch die Farmer laufen ständig mit einer riesigen Machete herum. Auf den ersten Blick scheint dieses Bild für den Europäer etwas erschreckend, was aber vor Ort völlig normal ist. Man kann das Land easy als Backpacker bereisen! Informiere dich immer über die jeweilige Region in der du reist, dann sollte nichts schiefgehen.

Was kostet was – Wie teuer ist Guatemala?

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Frühstück in San Marcos am Atitlan See

Preislich liegt Guatemala etwas über den Kosten, die wir auf unserer Langzeitreise in asiatischen Ländern hatten. Bei einem Kosten-Ranking muss auch immer das PreisLeistungsverhältnis betrachtet werden. Linda und mir genügen oft Standardzimmer in Guesthäusern. Diese kosten in Guatemala im Schnitt 20 Euro pro Nacht. Je nachdem wo man ist, schwankt der Preis natürlich. Die Touristenhochburgen Antigua, Lake Atitlan etc. sind hier natürlich teurer. Für ein Dinner kann man in diesen Regionen, besonders in Antigua, auch gerne über 20 Euro auf den Tisch legen. Es ist auf der anderen Seite aber auch möglich für Q20 (ca. 2,20 Euro) ein Mittagsmenü zu bekommen, aber für diese Spots muss man ein Auge offen halten.

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Lunch im Ricon Tipico – Q30

Als Backpacker kannst du mit einem Tagesbudget von 20 bis 30 Euro rechnen. Die Sightseeing Aktivitäten in Guatemala sind alle erschwinglich.

Der Transport mit dem Shuttle zwischen Antigua und Semuc Champey kostet beispielsweise Q125 (ca. 14 Euro) und mit dem öffentlichen Bus von Xela nach Antigua Q40 (ca. 4,50 Euro).
Backpacker-Tipp: Für ein kühles Bier: Halte Ausschau nach Happy Hour Angeboten. Eine Flasche Bier bekommt man dann für Q10 (1,10 Euro) in den meisten Läden – der normale Preis liegt bei etwa Q15 – Q20.

Welche guatemaltekischen Orte man gesehen haben muss

Antigua – Die City im Kolonialstil

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Fangen wir mit unserem ersten Ort in Guatemala an. Da wir uns gegen den Aufenthalt in Guatemala City entschieden haben, ging es mit dem Taxi etwa 45 Minuten in die ehemalige Hauptstadt. Antigua ist eine City, die in ihrem Erscheinungsbild stark von den Spaniern geprägt wurde.
Der Kolonialstil, das Kopfsteinpflaster und die Vulkanlandschaft drumherum machen die Stadt zu unserem Lieblingsort in Guatemala. Natürlich ist Antigua sehr touristisch und hier leben zudem eine Menge Expats, aber die Ausgangslage für Aktivitäten ist optimal: Vulkantouren, Kaffee-Führungen und die große Anzahl der Spanischschulen!

Checke hier unseren Beitrag: 10 Dinge in Antigua, die du machen solltest

Lake Atitlan – Der See in der Vulkanlandschaft

Guatemala Backpacking - Alle Tipps für die Rundreise
Der Lake Atitlan

Nur drei Stunden von Antigua entfernt befindet sich der See Atitlan. Ein sehr beliebtes Reise- oder Wochenendziel – auch für Einheimische. Am See kann man Kayak fahren, Baden oder Bootstouren unternehmen. Die Orte Panajachel, San Marcos und San Pedro haben alle einen unterschiedlichen Charme. Shuttleboote bringen dich in  wenigen Minuten von einem Ort zum anderen und kosten nur wenige Euros. Wir waren drei Tage am See und haben die umliegende Natur genossen. Es ist ebenfalls möglich Wanderungen zu unternehmen: Indian Nose Hike, San Pedro Vulkan oder Atitlan Vulkan. Vom Lake Atitlan gelangt man auch schnell nach Chichicastenango.

Unterkunftstipp: Wir schliefen im Hospedaje El Viajero, ein zentralgelegenes Hotel in der zweiten Reihe. Die Zimmer sind super ausgestattet, die Besitzer freundlich und der grüne Papagei der Knaller!

Chichicastenango – Einheimischer Markt

Der größte Markt in Mittelamerika wartet auf dich. Nur etwa 1,5 Stunden vom Lake Atitlan entfernt findet zweimal in der Woche der große Markt statt. Sonntags und donnerstags verwandelt sich die komplette Stadt in einen Markt.

Guatemala Backpacking - Alle Tipps für die Rundreise - Chichicastenango
Der Markt in Chichicastenango

Ich habe mich total vertan und wir sind samstags statt sonntags hingefahren. Es war zwar ein großer Markt vorhanden, allerdings war es nur der “normale” Markt, wie uns die Einheimischen erzählten. Vom Lake oder von Antigua kann man einen Shuttle buchen oder so wie wir den öffentlichen Bus nehmen (Solola – Los Encuentros – Chichi: Kosten zusammen ca. Q11)

Xela – Das authentische Hochland

Xela oder Quetzaltenango, wie es eigentlich heißt, liegt noch weiter nördlich. Der Chicken Bus hat uns innerhalb von 2,5 Stunden zu unserer schönen Unterkunft gebracht. Der Grund unserer Reise war eigentlich nur der Vulkan Tajumulco, da ich eine Tour bei den Quetzaltrekkers gebucht habe, die in Xela startete. Hier gehts zum Beitrag: Vulkan Tajumulco – der höchste Punkt in Mittelamerika

Xela hat uns aber nochmal einen weiteren Eindruck von Guatemala gegeben. Die Straßen und Gassen der Stadt zeigten ein ganz anderes Bild, als das touristische Antigua. Falls der Spanischunterricht auf deinem Plan steht, solltest du hier unbedingt einen Stopp machen, da die Kurse nochmal preiswerter sind und das ganze Flair authentischer ist. Unterkunftstipp: Casa Seibel

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Semuc Champey – Die Dschungeloase

Nach holprigen 12 Stunden Busfahrt erreichten wir Semuc Champey. Das Naturspektakel des “verschlungenen Flusses” liegt mitten im Dschungel und zieht seine Besucher durch türkisfarbene Naturpools in der Idylle an. Hier kann man den Nationalpark besuchen und einen Tag mit der Landschaft verschmelzen. Was dich genau in Semuc Champey erwartet und wie du dort hinkommst, erfährst du hier: Die türkisen Pools von Semuc Champey – Dein Guide

Die Pools von Semuc Champey in Guatemala

Rio Dulce / Livingston – Der Ecke der Karibik

Willst du danach weiter nach Livingston, wirst du zuerst in Rio Dulce abgesetzt. Die beiden Orte liegen auf der östlichen Seite von Guatemala. Livingston befindet sich sogar an der Karibik, ja ganz genau!!! Wir haben die beiden Orte jedoch ausgelassen, da die Strände hier nicht zum Baden einladen sollen und bei uns noch Caye Caulker auf der Reiseplanung stand. Andere Reisende haben uns aber gesagt, das der Garifuna Vibe hier sehr entspannt ist und man Guatemala von einer komplett anderen Seite kennenlernt.

Flores (Tikal) – Die Region der Maya

Im Nordosten nahe an der Grenze zu Belize liegt Flores. Die Insel von Flores liegt im Lago Peten Itza. Eine Fleck voller Hotels, Restaurants und Bars. Flores ist Ausgangspunkt für die Besichtigung von Tikal, die größte Maya Stätte des Landes. In Tikal werden immer noch Ruinen der Maya Kultur geborgen, welche derzeit über 350.000 Besucher jährlich anziehen. Linda und ich haben einen Tagestrip auf eigene Faust unternommen und den Nationalpark erkundet. Alle Infos zum Trip ins Land der Maya: Tikal Guide

Unterkünfte als Backpacker in Guatemala

Wenn man wirklich einheimisch leben möchte, dann ist Guatemala eine Oase. Hier ist es üblich à la Homestay zu übernachten. Man bekommt ein privates Zimmer bei einer Gastfamilie und isst in der Regel auch mit ihnen.

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Unser Apartment in Antigua

In vielen Läden (Kioske, Wäschereien etc.) hängen Angebote aus. Ebenso kannst du dir über die meisten Sprachschulen eine Unterkunft vermitteln lassen. Etwa 100 US$ pro Woche und deine Unterkunft inkl. Essen ist gedeckelt.
In allen Teilen des Landes findest du zudem erschwingliche Hostels, die oft auch Einzel- oder Doppelzimmer anbieten. Hier ein paar Hostel-Empfehlungen:

Tipp für Antigua: Bleibst du länger als eine Woche und möchtest ein kleines Apartment, dann checke die Angebote am “schwarzen Brett” in unserer Lieblings-Wäscherei (7a Avenida Norte Numero 43) oder schaue bei Airbnb nach Apartments mit einer Küche.

Fazit: Guatemala Backpacking

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Vulkanbesteigung in Guatemala

Guatemala ist in unseren Augen ein immer noch unentdecktes Land für Backpacker. Wenn dich die fremde Kultur reizt, du wanderbegeistert bist oder dein Spanisch aufpolieren willst dann fliege auf jeden Fall nach Guatemala. Uns hat dieses Land total fasziniert und sehr überrascht. Neben unserem besseren Spanisch, bleibt uns außerdem die Freundlichkeit der Einheimischen in Erinnerung.
Hast du noch Fragen zu deiner Backpacking Rundreise, schreib sie mir in die Kommentare! Viel Spaß bei deiner Reise & checke unbedingt auch unseren weiteren Reiseziele.

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