Australien mit dem Campervan | Reiseroute entlang der Ostküste!

BY Linda

Mit einem Campervan entlang der australischen Ostküste klingt für dich verführerisch? Für uns auf jeden Fall! Wir sind dreieinhalb Wochen mit einem High-Top-Van von Cairns nach Brisbane gedüst und haben deshalb hilfreiche Tipps, Ausflugsziele, Campingplätze, Kilometerangaben und mehr für dich zusammengepackt, damit bei deiner Planung nichts schief geht! Der Beitrag beinhaltet eine optimale Route für 21 Tage – um dich besser zu orientieren, nutze am besten das Inhaltsverzeichnis – los geht’s!

Das besondere an der Ostküste?

Da Australien nicht gerade klein ist, sollte ich zu Beginn vielleicht erst einmal die Ostküste näher eingrenzen. Dieser Blogbeitrag dreht sich komplett um den wunderschönen Bundesstaat Queensland! Dieser Teil von Australien befindet sich im Nordosten des Landes und verfügt über eine 7.000 km lange Küste – Grund genug mit dem Campervan durch diesen Teil des Landes zu düsen, oder?
Weitere Highlights sind außerdem das vor der Küste gelegene Great Barrier Reef, die paradiesischen Whitsundays, Fraser Island oder auch der größte Regenwald der Erde.
Kaufe Bananen frisch von der Plantage, erfrische dich unter den schönsten Wasserfällen, entdecke freilebende Kängurus & Koalabären und komme mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Mit dem Campervan entlang der Ostküste ist sowohl für Camping-Anfänger, wie auch für Erfahrene ein riesen Spaß, tolles Abenteuer und eine unvergessliche Reise!

Freilebende Koalabären auf Magnetic Island
Freilebende Koalas entlang unserer Route

Hinweis: Der nachfolgende Beitrag enthält sogenannte Affliate-Links. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. Diese helfen uns, weiter Tipps zu geben und unsere Website zu betreiben. Wir danken dir für deine Unterstützung. Linda & Kevin

Die perfekte Reisezeit

Glaube mir, wenn ich sage, dass Queensland einfach der Knaller ist. Warum? Weil es in diesem Bundesstaat tatsächlich ganzjährig sonnig ist und man ihn somit im Grunde immer bereisen kann! Okay, einen Haken gibt es natürlich (wie immer). Neben dem Sonnenschein kann es in manchen Monaten recht nass werden und es gibt leider Zyklonen-Perioden.
ABER: Planst du deinen Roadtrip zwischen Mai und Oktober wird das Wetter mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit perfekt! Ich rate dir auf jeden Fall die Übergangsmonate April und November zu meiden, da das Wetter in diesen Zeiträumen sehr wechselhaft und nass sein kann!

Start der Reise: Ankunft in Queensland

Da sich Australien, von Deutschland aus betrachtet, am anderen Ende der Welt befindet, kommst du um einen Langstreckenflug nicht herum. Aber keine Sorge, du musst keinen stundenlangen Non-Stop-Flug überstehen, sondern kannst dich für eine Zwischenlandung entscheiden. Solltest du Lust und Zeit für einen Stopover haben, empfehlen ich dir diesen in Singapur einzulegen. Eine spannende aufregende Stadt, in der 2-3 Tage vollkommen ausreichen!

Wir finden unsere günstigen Flüge übrigens meistens bei Kiwi oder Skyscanner und durch Kevins Tipps & Tricks, die er in einem separaten Beitrag zusammengefasst hat: Checke Kevin’s Beitrag!

Wo leihe ich am besten einen Campervan?

In Australien gibt es viele Anbieter, die unterschiedliche Campervans, Wohnmobile oder auch 4×4-Geländewagen vermieten. Die Angebote sind im Grunde alle ähnlich – es geht einfach darum, den günstigsten Preis und das für dich ideale Fahrzeug zu finden.
Beachte aber das Motto: “Der frühe Vogel fängt den Wurm!”.
Kümmere dich rechtzeitig um einen Mietwagen, da dies das beliebteste Fortbewegungsmittel in Australien ist. Nahezu jeder fährt in Down Under einen SUV oder aber cruist mit seinem eigenem oder geliehen Van/Wohnmobil durch die Weiten des Landes. Überlege welches Fahrzeug wirklich für dich in Frage kommt und vergleiche Preise und Angebote – Du findest mit Sicherheit einen guten Schnapper!

Unsere perfekte Roadtrip-Route in 3 Wochen

Wir starteten unseren (perfekten) Roadtrip in Cairns, wo wir auch unseren Campervan abholten. Wir machten Abstecher zum größten Regenwald der Welt, schwammen im Great Barrier Reef, planschten unter Wasserfällen, sahen “wilde” Tiere und schlenderten zum Schluss durch die Großstadt Brisbane. Da wir uns auf einer Langzeitreise befinden, hatten wir Lust auf ein “festes” Zuhause auf Rädern. Wir wollten die Vorteile einer Küche, Kühlschrank, ausreichend Stauraum und natürlich die Mobilität gleichermaßen auskosten! Da unsere Reiseroute entlang der Ostküste bis nach Brisbane führte, entschieden wir uns gegen einen 4×4 Geländewagen mit Dachzelt. Die Gründe dafür waren, dass die Zeit unserer Meinung nach zu knapp gewesen wäre, um einen Abstecher ins Landesinnere (zum großen Felsen Uluru/Ayers Rock) zu unternehmen oder auch die Van-Versicherung deutlich teurer geworden wäre, wenn wir einen Abstecher auf die unbefestigte Insel Fraser Island gemacht hätten.

Mit dem Campervan kannst du dir die schönsten Foodspots suchen!
Frühstück am Lake Barraine

Tag 1: Das Abenteuer beginnt (ca. 113 km / 2h 0min)

Der Roadtrip mit dem Campervan startete in Cairns und wir liefen von unserem Castaway-Hostel aus zur Vanvermietung. Nimm dir auf jeden Fall genug Zeit, um mit dem Mitarbeiter die Checkliste durchzugehen und eventuelle Mängel festzuhalten. Unsere erste Fahrt führte uns zunächst zu einem Supermarkt, um unsere Erstausstattung, wie Öl, Gewürze, Wasser und die ersten Lebensmittel zu besorgen.

Palm Cove

Es zog uns direkt an den Strand. Der Van wurde kurzerhand geparkt, der erste Kaffee und Tee gekocht und wir machten es uns mit unseren Campingstühlen am Meer gemütlich.

Port Douglas

Da der Tag noch jung war, ging die Fahrt weiter nach Port Douglas! Ein wirklich niedlicher, entspannter und sehr beliebter Urlaubsort. Auch hier gibt es einen tollen Strand und wir genossen das Wetter, bevor es zum letzten Halt des Tages weiterging.

Übernachtungstipp: Rifle Creek Rest Area (Campingplatz)

  • kleiner Platz inmitten der Natur
  • gute Toiletten/ Kaltwasserduschen
  • kostenlos (2 Dollar Spende)

Tag 2: Mount Molloy – Mossman Gorge (ca. 75 km / 1h 15min)

Wir haben die erste Nacht super geschlafen und konnten so frisch und munter in den Tag starten. Wir entschieden uns auf dem Weg zu unserem ersten Stopp an einem Viewpoint (davon gibt es hier genügend) zu halten, um dort unser Frühstück zu genießen, we love Australia! Das sind die Vorteile an einem Campervan oder Wohnmobil – du hast deine Küche und gesamten Kram einfach immer dabei. Schon nach der ersten Übernachtung waren wir von diesem Reisestil angefixt und haben Vanlife-Pläne für die Zukunft geschmiedet.

Ausflug des Tages: Der Regenwald

Wir wollten etwas erleben und steuerten die Mossman Gorge im größten Regenwald der Erde an. Im Daintree National Park nördlich unseres Schlafplatzes befindet sich die bekannte Schlucht, die durch einen reißenden Fluss entstand und die Heimat von wunderschönen Pflanzen und Bäumen ist. Der Eintritt ist kostenlos und du kannst dich ohne Bedenken auf dem Nature Walk bewegen – dich wird kein wildes Tier anspringen (wir haben gar keine Tiere gesehen, außer die Bush-Turkeys, die eh überall rumrennen). Wir liefen bestimmt 10 km durch atemberaubende Natur bevor wir einen genialen Bonuspunkt des kostenlosen Ausflugs genossen  – alle Camper aufgepasst ;).
TIPP: Im Anschluss unserer Wanderung nahmen wir in dem Touristenzentrum eine kostenlose, warme Dusche!
Sauber und glücklich steuerten wir den Campingplatz von gestern an und kauften auf dem Weg dorthin noch ein paar frische Lebensmitteln.

Übernachtungstipp: Rifle Creek Rest Area (Campingplatz)

  • vom Vortag
  • kostenlos (2 Dollar Spende)

Tag 3: Mount Molloy – Kuranda – Cairns (ca. 110 km / 1h 30min)

Der nächste Tag im Paradies! Nach dem Aufstehen machten wir uns frisch und fuhren direkt zu unserem ersten Tagesziel.

Kuranda

Wir passierten erst einmal den Ortskern und folgten lieber den Schildern in Richtung ‘Barron Falls’. Der Parkplatz bietet übrigens den idealen Frühstücksplatz – keine Sorge hier guckt keiner komisch, wenn du neben deinem Van in Campingstühlen frühstückst ;). Wenig später ging es zum Aussichtspunkt des legendären Wasserfalls. Ich sage nur: “Wow wow wow” – Das musst du wirklich gesehen haben! Ein gigantischer, prächtiger Wasserfall, den du perfekt von der Aussichtsplattform sehen und fotografieren kannst – wieder einmal kostenlos.
Anschließend ging es zurück zum Van und wir fuhren in den Ortskern von Kuranda. Es ist ein hipper Ort voller Kitsch, Kunst & Co. Schlender durch die Gassen, lass den Ort auf dich wirken und wenn du magst, geh noch in das bekannte Butterfly Sanctuary. BTW: Hier kann man auch deutsche Bratwurst essen ;).

Cairns

Richtig gelesen, anschließend fuhren wir zurück nach Cairns zu unserem altbekannten Hostel. Warum? Cairns ist das Tor zum Great Barrier Reef und das stand für den nächsten Tag auf dem Programm!

Übernachtungstipp: Castaways Backpacker (Hostel)

Tag 4: Great Barrier Reef (ø km)

Ausgestattet mit einem Neoprenanzug erkundigt es sich hervorragend das Great Barrier Reef!

Wer an die Ostküste Australiens reist, MUSS einfach das Great Barrier Reef besichtigen! Außerdem war dies ein Punkt unserer Bucket List, den wir sehr gerne abhaken wollten.
Alle Infos rund um unsere Tour, Preise, Tipps, den Ticketkauf und unsere Meinung findest du im passenden Beitrag: Great Barrier Reef – Schnorcheln im weltgrößten Riff!

Übernachtungstipp: Castaways Backpacker (Hostel)

Tag 5: Cairns – Tablelands (ca. 30 km / 0h 30min)

Nach dem Frühstück ging es auch schon ab zum nächsten Abenteuer.

Ausflug des Tages: Wandern

Wir steuerten die Tablelands an, genauer gesagt die ‘Walsh’s Pyramide’. Kevin juckte es in den Beinen und er hatte Lust auf eine neue Hiking-Herausforderung. Das Everest Base Camp stand ja auf unserer Agenda und so mussten die Schuhe mal eingelaufen werden. Mir war die ganze Angelegenheit etwas zu steil und ich machte es mir lieber mit einem Buch im Van gemütlich.

Übernachtungstipp: Green Patch Reserve (Campingplatz)

  • Platz befindet sich nah an einer Straße / trotzdem ruhig
  • Toilettenhaus ohne Licht (mit Kopflampe kein Thema)
  • kostenlos 

Tag 6: Tablelands – Innisfail (ca. 140 km / 2h 0min)

Ich empfehle dir dein Frühstück an diesem Morgen am ‘Lake Barrine’ zu genießen. So machten wir es nämlich und können es absolut empfehlen! Parke dein Auto direkt am See, genieße den Ausblick und ich garantiere dir, dass dein Frühstück noch besser schmeckt.

Magischer Baum

Im Anschluss steuerten wir die erste Sehenswürdigkeit des Tages an, den Curtain Fig Tree. Ein Baum, der eigentlich aus 4 Bäumen besteht und dessen Luftwurzeln, wie ein Vorhang gewachsen sind. Sehr beeindruckend, wunderschön und den Stopp allemal wert!

Auf zur Abkühlung

Weiter geht’s zu dem Wasserfall namens „Milla Milla Falls“ – WOW! Ein wunder wunder WUNDERSCHÖNER Wasserfall, der Schönste den ich je gesehen habe und für mich definitiv ein paradiesischer Ort! Er war hoch, rieselte stetig und der Pool war klar und arschkalt. Also worauf wartest du? Rein in die Badeklamotten, das Wetter und den Wasserfall genießen. Anschließend machte sich bei uns der Van wieder als Umkleidekabine nützlich und ich kann mich nur wiederholen, wie toll ein fahrbares Zuhause doch einfach ist mit allen Dingen, die man braucht!

Innisfail

In trockenen Klamotten steuerten wir Innisfail an. Zeit erneut in einen Supermarkt zu hüpfen und anschließend unseren Schlafplatz anzusteuern.

Übernachtungstipp: Fred Drew Rest Area (Campingplatz)

  • ruhiger Platz, der abseits der Straße
  • grenzt an ein Zuckerrohrfeld & Bananenplantagen
  • super Toiletten / BBQ-Plätze
  • kostenlos

Ein typisch australischer Supermarkt

Tag 7: Innisfail – Mission Beach (ca. 115 km / 1h 40min)

Früh aufstehen war angesagt, glaub mir es lohnt sich! Am besten machst du dich gegen 7.30h auf den Weg zum Highlight des Morgens!

Josephin Falls

Wir fuhren erneut zu einem Wasserfall, bei dem vor allem der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Wir stellten unseren Van auf dem Parkplatz ab und liefen leise durch das kleine Waldstück – so entdeckten wir nämlich ein Wallabie! Am Ende des Weges bewunderten wir zunächst von zwei verschiedenen Plattformen  den Wasserfall und anschließend planschten wir komplett ALLEINE im natürlichen Pool.
Der Clou am Josephin Falls: Eine natürliche Rutsche in Form von glatten Steinen über die man mit Hilfe des Wassers rutscht und dann im sehr kalten Wasser landet!!

Bingil Bay

Flott im Van umgezogen, ging es auch schon weiter nach Bingil Bay. Der Nachbarort Mission Beach war der perfekte Frühstücksort! Wir parkten den Van am Straßenrand und nutzten wieder einmal ein BBQ Platz, um unseren Bacon zu grillen und unser Müsli mit Meerblick zu genießen!

Mission Beach

Die Wahl unseres Schlafplatzes fiel dieses Mal auf einen “gehobeneren” Campingplatz, der allerdings auch Geld kostet.

Übernachtungstipp: Bali Hai Beachfront Cabin Holiday Park (Campingplatz)

  • Tolle Duschen & Toiletten
  • Outdoorküche / Wlan
  • Kosten (20 $ unpowered / 30$ mit Strom)

Tag 8: Mission Beach (ca. 30 km / 0h 40min)

Ab in die Natur! Wir wollten uns etwas bewegen und entschieden uns für die gemütliche Wanderroute des ‘Bicton Hill’. Wir liefen rund 90 Minuten durch die Art Mini-Dschungel, befanden uns dabei immer auf festen Pfaden und hatten eigentlich die Hoffnung auf Cassowaries zu stoßen – der zweitgrößte Vogel der Erde, der allerdings nicht unterschätzt werden sollte, da er sehr gefährlich werden kann.

Garner Beach

Its beach o’clock! Nach der Wanderung entspannten wir am Strand und tankten etwas Vitamin D.

Übernachtungstipp: Bali Hai Beachfront Cabin Holiday Park (Campingplatz)

  • vom Vortag

Tag 9: Mission Beach – Balgal Beach (ca. 200 km / 2h 30min)

Motto des Tages: “Mache Abstecher was das Zeug hält!”
Unseren ersten Stopp legten wir am Kennedy Walk ein. Der wunderschöne Nature Walk führt direkt am Meer entlang und eignet sich hervorragend als morgendlicher Strandspaziergang. Anschließend ging es weiter in Richtung goldenen Gummistiefel ;). Richtig gelesen – wir fuhren durch Tully und staunten nicht schlecht als wir den riesigen ‘golden Gumboot’ sahen. Die Kleinstadt gilt mitunter als eine der nassesten / regenreichsten Orte in Australien. Solltest du während der Wetseason deinen Roadtrip entlang der Ostküste machen, kannst du einen weiteren Abstecher zu den heißen Quellen namens ‘Cardwell Spa Pool’ machen. In diesen warmen Wasserlöchern kann man entspannen und das Leben genießen! Da wir zur Dryseason dort waren, blieb uns dieser Spaß leider verwehrt :(. Wir fuhren also schnell weiter zu ersten Campingplatz, der sich direkt am Meer befand und dazu wieder einmal kostenlos war!!!

Übernachtungstipp: Balgal Beach Rest Stop (Campingplatz)

  • Strandlage / Strandduschen
  • Toiletten (so lala)
  • BBQ Plätze
  • kostenlos

Tag 10: Balgal Beach – Townsville (ca. 65 km / 1h 0min)

Nach dem Frühstück am Strand startete die Fahrt nach Townsville. Eine wunderschöne Kleinstadt mit Charme. Wir spazierten über die Strandpromenade und genossen abends ein leckeres BBQ an einem der öffentlichen Plätze mit Meerblick.

Übernachtungstipp: BP Tankstelle (Raststätte)

  • an einer Tankstelle / ist halt zweckmäßig
  • Toiletten (22.00h-5.00h zu)
  • kostenlos

Tag 11: Townsville / Magnetic Island (ca. 20 km / 0h 20min)

Wir unternahmen einen Tagesausflug nach Magnetic Island. Die günstigen Fährentickets für die Hin- und Rückfahrt kauften wir über die Internetseite book.me am Vortag! Regulären Preis 30$ p.P. – wir zahlten 48$ für uns beide.
Auf der Insel angekommen, entschieden wir uns gegen einen Mietwagen und kauften auch kein Busticket. Wir liefen alles zu Fuß, was durchaus eine gute Idee war. Die Insel hat wirklich Einiges zu bieten. Unser Highlight war auf jeden Fall der ‘Forts Walk’ auf dem wir am späten Nachmittag freilebende Koalabären beobachten konnten! Nochmal: Freilebende Koalas!!! 

Übernachtungstipp: BP Tankstelle (Raststätte)

  • an einer Tankstelle
  • Toiletten (22.00h-5.00h zu)
  • kostenlos

Diese Videos werden von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerkärungen von Google.

Tag 12: Townsville – Guthalugra (ca. 160 km / 2h 0min)

Morgens machten wir einen Abstecher zur Lagune von Townsville, zogen ein paar Bahnen und genossen eine warme Dusche – wiedermal alles umsonst. Ansonsten fuhren wir etliche Kilometer denn schließlich mussten wir ja auch irgendwann mal in Brisbane ankommen ;). 

Übernachtungstipp: Elliot River Park (Campingplatz)

  • etwas abseits des Highways /am besten hinten stehen
  • Toiletten
  • kostenlos
  • Tipp: Früh da sein lohnt sich, da dieser Platz recht klein ist!
  • Hinweis: Wir erlebten hier unseren ersten Waldbrand – aber keine Sorge! Die australische Feuerwehr legt diese mit Sinn und Verstand, hoffen wir mal!

Tag 13: Guthalugra – Airlie Beach (ca. 140 km / 1h 40min)

Auf nach Airlie Beach, einen absoluten Urlaubs- und Partyort mit vielen Bars und Restaurants. Wir chillten erst am Strand und liefen dann zur coolen Lagune der Stadt. Diese ist direkt am Meer angelegt und ein sehr nicer Platz zum sonnen! Airlie Beach ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für die Touren zu den paradiesischen Whitsundays! Das sind die Inseln vor dem Festland, an denen es den weißesten Sand der Welt geben soll. Auch hier empfehle ich dir die Internetseite book.me, denn mit ihren Tourpreisen können nicht einmal die Stores in Airlie Beach mithalten! Aber buche hier rechtzeitig! Bei uns war leider alles ausgebucht und der Punkt ist auf unserer Bucketlist immer noch offen. 🙁

Übernachtungstipp: Base Backpackers (Hostel)

  • Party-Hostel / nachts Remmi Demmi
  • Toiletten & Duschen
  • Gemeinschaftsküche (da haben wir im großen Stil vorgekocht)
  • Wlan gegen Aufpreis oder frei in der Lobby
  • ca. 22 Euro Standgebühr
  • Sichere dir jetzt deinen Schlafplatz

Tag 14: Airlie Beach – Yaamba (ca. 445 km / 5h 0min)

Motto des Tages: “Kilometer machen!”
Wir verbrachten nochmal etwas Zeit auf dem Highway und fuhren eine längere Strecke. Dafür konnten wir später am Campingplatz kühle Bierchen genießen und mit neuen Leuten in Kontakt kommen. Die australischen Camper sind wirklich sehr kontaktfreudig und kommunikativ! Einfach ein anderer Vibe hier!

Übernachtungstipp: Yaamba Rest Area (Campingplatz)

  • nah an der Straße (Oropax einpacken)
  • Toiletten
  • kostenlos

Tag 15: Yaamba – Agnes Water (ca. 265 km / 3h 0min)

Wir legten einen Stop in der legendären Beef-Hauptstadt Rockhampton ein. Die Stadt kannst du aufgrund ihrer riesigen Rinderstatue nicht verfehlen! Gönn dir ein leckeres Steak und düse dann weiter zum Zielort. Agnes Water ist klein, ruhig und irgendwie idyllisch. Hier ist nicht viel los, aber dafür gibt es einen sehr schönen langen Strand!

Übernachtungstipp: Workmans Beach Camping Area (Campingplatz)

  • Strandnähe
  • Toiletten
  • kalte Outdoor-Duschen
  • BBQ Plätze
  • ca. 11 Euro (unpowered)

Campervan - ein geliehenes Zuhause auf vier Rädern!

Tag 16: Agnes Water – Childers (ca. 180 km / 2h 0min)

Wir nutzten den Morgen für einen ausgiebigen Strandspaziergang (wir liefen in drei Stunden rund 11 km). Solltest du darauf keine Lust haben, empfehle ich dir das ‘Horizons Kangaroo Sanctuary’. Für einen Eintritt von 10$ kannst du geretteten Kängurus ganz nah kommen! Anschließend ging die Fahrt weiter in den Zielort namens Childers. Hier schien die Zeit etwas stehen geblieben zu sein, denn die Häuser glichen Salons mit einer Menge Bars (und Cowboys ;)). Wir schlenderten einmal kurz durch den Ort und verzogen uns dann schon in den Camper, um am nächsten Morgen fit zu sein. 

Übernachtungstipp: Crescent Overnight (Campingplatz)

  • eine effe Wiese
  • öffentliche Toiletten, etwa 200 Meter entfernt (aber sauber)
  • öffentliches Wlan (juhuu)
  • kostenlos

Tag 17: Childers – Hervey Bay (ca. 230 km / 2h 30min)

Ab nach Hervey Bay, ein kleiner Ort am Meer mit einem ca. 860 m langen Steg. Wir spazierten diesen entlang, knipsten fleissig Erinnerungsfotos und schlenderten im Anschluss noch über die Strandpromenade. In Hervey Bay gibt es haufenweise Lokale und Cafés. Wir gönnten uns mal was außerhalb unserer “eigenen Küche” – Eine riesige Portion leckere Fish & Chips! Danach ging es noch ein paar Kilometer weiter zum Übernachtungsstop.
LiKe-Tipp: Hervey Bay ist übrigens auch der ideale Ausgangspunkt für einen Abstecher nach Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt auf der die australischen Wildhunde (Dingo) leben.

Übernachtungstipp: Ross Creek Store Rest Area (Campingplatz)

  • eine Art Bauernhof
  • Toiletten
  • kostenlos

Tag 18: Childers – Kybong (ca. 225 km / 2h 50min)

Zeit für ein weiteres Highlight!! Dafür mussten wir allerdings bereits um 7.00h am sogenannten Barnacles Dolphin Centre sein! Hier kannst du freilebende Delfine beobachten, erfährst durch freiwillige Helfer eine Menge über die schönen Tiere und darfst am Ende noch einen Fisch verfüttern, wenn du magst ;). Mit Fütterung kostet der Spaß 10$, aber ist meiner Meinung nach jeden Cent wert! Wir sahen insgesamt sechs freilebende Delfine, auch junge Tiere waren dabei!
Im Anschluss düsten wir weiter zum Rainbow Beach, planschten und, wie könnte es auch anders sein, nutzten einen öffentlichen BBQ Platz und warme Duschen. Wir hatten immer noch viel Energie und legten noch einen Stop im Cooloola National Park ein. Wir liefen dort rund 2,5h den Great Walk und waren von der Natur fasziniert. Die Sanddünen waren der Knaller!

Übernachtungstipp: Puma Kybong (Campingplatz)

  • an einem See gelegen & neben einer Raststätte
  • öffentliche Toiletten
  • kostenlos

Tag 19: Kybong – Noosa Heads (ca. 92 km / 1h 30min)

Nächstes Ziel: Noosa Heads & Noosa Main Beach, ein wirklich sehr schönes, edles Fleckchen, das definitiv eine neue Abwechslung war. Die Einkaufsmeile mit ihren schönen Läden, Cafés, Restaurants und sogar einer Ben & Jerrys Eisdiele gefiel uns echt gut! Der Strand war ebenfalls wunderschön und mit etwas Glück kannst du, so wie wir, einen Wal in freier Wildbahn beobachten! Am besten nimmst du eine kalte Dusche am Strand, denn am heutigen Campingplatz gab es leider keine Duschen.

Übernachtungstipp: Belli Creek No. 1 Crossing (Campingplatz)

  • Kleiner Platz im Grünen
  • Toiletten
  • kostenlos

Tag 20: Belli Creek – Beerwah (ca. 90 km / 1h 0min)

Qual der Wahl – du kannst dich zwischen drei Optionen entscheiden:
1. Ab in die Glass House Mountains! Eine wundervolle Landschaft, in der du auf verschiedenen Wanderwegen die Natur genießen kannst.
2. Ab in den ‘Australia Zoo’! Besuche den berühmtesten Zoo Australiens, der von der bekannten Familie Irwin gegründet wurde. Steve Irwin, der berühmte verstorbene Crocodile Hunter!
3. Ab an den Strand! In Sunshine Coast kannst du nochmal den Strand und das Meer genießen!
Wir entschieden uns, wie sollte es bei der Bergziege Kevin anders sein, für eine Mischung aus Variante 2 und 3.

Übernachtungstipp: Beerwah Sportsground (Campingplatz)

  • Gelände eines Sportplatzes (gute Joggerrunde)
  • Toiletten & Duschen
  • ca. 12 Euro mit Strom

Tag 21: Beerwah – Brisbane (ca. 75 km / 1h 0min)

Letzte Etappe des Abenteuers! Genug Natur ab zur letzten Etappe und in die Großstadt. In Brisbane gefiel uns vor allem der Coot-Tha-Lookout mit seinem gigantischen Blick über die Stadt und das Viertel namens Southbank! Wir machten in Brisbane übrigens alles zu Fuß. Easy, entspannt und häufig mit einem Kaffee in der Hand.

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Mit dem Campervan entlang der Ostküste bis nach Brisbane!

Rückgabe des Campervans

Je nachdem, ob du deinen Campervan mit oder ohne Endreinigung gebucht hast, solltest du natürlich nicht vergessen ihn dementsprechend zurückzugeben (ansonsten kann es teuer werden)! Wie könnte es anders sein, haben wir uns natürlich für die selfmade Variante entschieden. Für die Suche nach einer Waschstraße in Brisbane haben wir etwas länger gebraucht, aber waren dennoch erfolgreich und es war sogar sehr günstig. Wir fegten den Van von innen aus, wischten einmal über die Oberflächen im Van und spritzten ihn dann von außen einmal ab.

Mein Fazit zu: Australien mit dem Campervan!

2.800 km = Abenteuer, Natur pur, eine komplett neue Welt und den Kopf voller unvergesslicher Erinnerungen! Ich kann nur sagen, dass ich diese Zeit einfach geliebt habe! Ich bin begeistert von den Australiern, bin verliebt in Land und Leute und kann den Hype um Down Under absolut nachvollziehen. Der Campervan war für mich das ideale Fortbewegungsmittel und hat sich schlussendlich sogar als Low-Budget-Urlaubsvariante herausgestellt! Wie viel wir für einen Monat in Australien ausgegeben haben, erfährst du auf unserer Länderseite. Wir würden unsere Route genauso wiederholen, allerdings hätten wir fürs nächste Mal gerne mehr Zeit! Die kostenlosen Campingplätze kann ich dir nur ans Herz legen. Am besten nutzt du die kostenlose App “Wikicamps”, um diese oder weitere Plätze zu finden! Hast du noch Fragen, dann lass mir einfach einen Kommentar da.

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